Dienstag, der 14. Juni 2016
  • Juhu! Auch dieses Jahr ist es wieder soweit:
    Die Puppenmitmacherei 2016 steht schon in den Startlöchern.
    Puppenmitmacherei2016
    Letztes Jahr habe ich bei dieser wunderbaren Aktion von Maria und Caro auch schon mitgemacht (->ab hier nachzulesen) und es war sehr inspirierend und hat viel Spass gemacht.
    Ich kann es also jedem Puppenmachbegeisterten nur ans Herz legen – wer also schon immer mal in netter Runde eine Puppe nähen wollte, sollte jetzt die Chance nutzen!
    Mehr Infos zum Ablauf usw. gibt es wie immer auf Marias und Caros Blogs  – und los geht es auch schon am 6. Juli!
    (Leider werde ich dieses Jahr wohl nicht aktiv mitmachen können. ;) Aber ich werde sicher wieder begeistert alle Beiträge verfolgen und vielleicht komme ich auch dazu hier und da etwas an Tipps und Tricks zum Puppenmachen allgemein beizusteuern?!…)

 

  • Wer nicht nur Stoffpuppen mag und seinen Horizont ein wenig erweitern möchte, sollte mal rüberklicken zur Doll Project“ Webseite.
    Dort gibt es nämlich einen großen Shop mit vielen Kits und Tutorials, wie z.B. dieses über Puppenhaar.

 

 

  • Paperdolls PapierpuppenLeider lässt das sonnige Sommerwetter (zumindest hier) grade auf sich warten, da ist man froh eine schöne Beschäftigung (für die Kids) zu finden. Vor einiger Zeit habe ich diese Anziehpuppen aus Papier gestaltet, die es in meinem Shop zum Download gibt. Die kommen jetzt nämlich wieder vermehrt zum Einsatz – werden bemalt und bespielt und so ist das schlechte Wetter dann auch gar nicht mehr so schlecht auszuhalten…

 

 

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Mittwoch, der 7. Oktober 2015

Puppenmitmacherei 2015

Heute ist der erste Mittwoch im Monat und damit steht heute das vierte virtuelle Treffen der Puppenmitmacherei 2015, welche Maria und Caro initiiert haben, auf dem Plan.

Puppenmitmacherei 2015 Puppenmachen
Aber wie das so ist, wenn man erst einmal in Verzug geraten ist, holt man nicht mehr so leicht auf. Deswegen kommt mein Beitrag zum vierten Treffen auch etwas später als sonst…
Meinen letzten verspäteten Beitrag zur Puppenmitmacherei gibt es übrigens ⇒hier.

 

Puppenmitmacherei 2015 – #4

Beim letzten Treffen ist meine Puppe ja in ihrer Rohform bereits fertig geworden:

Puppenmitmacherei

Sie ist 65 cm groß und hat ein gefilztes Gesicht.
Haare, Details und Kleidung fehlen allerdings noch und folgen nun in diesem vierten Puppenmitmacherei Treffen.
Heute wird die Puppe somit bis auf die Kleidung fertiggestellt, es geht also zunächst an die Details sowie Gesicht und Haare:

Grübchen

Natürlich braucht die Puppe auch Grübchen. Sowohl an den Knien wie auch an den Armen.

Puppenmitmacherei 2015
Dies ist ein schönes Detail, dass Arme und Beine im wahrsten Sinne des Wortes untergliedert. Vor allem die Knie werden so schön „plastisch“, fast knubbelig. Zudem ist das Grübchen machen schnell und einfach umzusetzen:

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Dienstag, der 22. September 2015

Nun hat es also tatsächlich doch länger gedauert. Aber typisch Murphy’s law, kam nach der Krankheit noch eine Baustelle dazu, welche meine Aufmerksamkeit bedurfte (Psst – Wer mir bei Instagram folgt, hat bereits einen Blick auf meine neue Werkstatt-to-be werfen können…).
Immerhin kehrt jetzt so langsam aber etwas Ruhe ein und damit auch wieder ein wenig lieb gewonnener Alltag.

Puppenmitmacherei

Heute nun kommt also dann endlich auch mein Nachtrag zum von mir zunächst krankheitsbedingt versäumten dritten Treffen der PuppenMITmacherei, initiiert von Maria und Caro:

Puppenmitmacherei
Somit ist also mittlerweile schon Halbzeit und heute geht es damit wirklich konkret ums Puppen machen. Genauer gesagt um die Herstellung von Kopf und Körper.

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Mittwoch, der 2. September 2015

sick doll
Tja, manchmal macht einem das Leben einen Strich durch die Rechnung, die man vorher so sorgsam aufgestellt hatte.
An dieser Stelle sollte eigentlich mein dritter Beitrag zur PuppenMITmacherei stehen. Aber leider hat mich eine ausgewachsene Erkältung niedergestreckt und damit meinen ganzen Zeitplan durcheinander geworfen. Somit habe ich also meine Puppe nicht mehr rechtzeitig für den Beitrag heute fertig machen können. Puh.
Auch wenn die fiese Erkältung bereits langsam abklingt, so weiss ich nicht, wie schnell ich wieder auf den Beinen sein werde.
So habe ich wieder einmal gelernt, dass Planung noch so schön und gut sein kann, wenn man dabei vergisst die Unbekannte X in die Rechnung mit aufzunehmen.

Ich hoffe aber, ich schaffe es den dritten Teil bis spätestens nächste Woche noch nachzureichen.
Bestimmt.

sick doll

Was hilft bei Euch gegen Erkältungen?
Habt ihr bestimmte Tipps oder Hausmittelchen, die gut wirken?

 

PS: Wenn ihr den ausstehenden PuppenMITmacherei Beitrag und auch die anderen nicht verpassen wollt, tragt euch einfach hier unten in die Mailingliste ein und bekommt automatisch Updates und Infos von mir…:

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Mittwoch, der 5. August 2015

Heute ist tatsächlich schon das zweite „Treffen“ unserer PuppenMitMacherei.
Ich freue mich sehr darauf, gleich im Anschluß an meinen Blogpost noch bei all den anderen Puppenmitmachern gucken zu gehen. ;)
Achja, eine Liste dazu gibt es auf Marias oder Caros Blog.
Los geht’s…

Puppenmachen

 

2. Treffen – Vorbereitungen:

In meinem letzten Eintrag zur Puppenmitmacherei habe ich ja bereits ein wenig zu meinen bevorzugten Arbeitsutensilien geschrieben und einige davon auch näher vorgestellt.

 

Kreativer Arbeitsplatz

Hier daher nun nur noch ein kurzer Blick auf meinen Arbeitsplatz:

puppen werkstatt
Dies ist meine kleine „mobile Werkstatt“ – Eigenltich ist das ein Besteckkasten aus Bambus. Aber wegen des praktischen Griffs in der Mitte und den Fächern, habe ich es kurzerhand umfunktioniert.
Da ist jetzt also immer alles drin, was ich gerade so zum Arbeiten brauche.
Wenn ich also stricke, sind da Stricknadeln und Wolle drin. Arbeite ich an einer Puppe, so habe ich mein aktuell benötigtes Material, wie Nähgarn, Nadeln, Schere, usw. dort verstaut.
So bin ich flexibel und kann auch mal schnell mit meiner aktuellen Arbeit in den Garten oder auf die Couch umziehen. ;)

puppen werkstatt
Mein heiß geliebtes Nähkästchen ist ein Flohmarktfund.
Darin verwahre ich alles, was ich zum Nähen „am Platz“ brauche.

puppen werkstatt
Hier hat jedes Ding seinen Platz und jedes Fach ist thematisch und (für mich) logisch sortiert. So habe ich auf meinem Tisch weniger Chaos und weiss immer genau, wo ich was finden kann. Das Holznähkästchen hat zwar auch einen Tragegriff, aber es ist recht schwer und hat zudem schon einen „Sturz mit Not-OP“ hinter sich (Ja, ich hänge daran und wollte nicht einfach ein Neues kaufen.), daher steht es wirklich nur auf dem Tisch und ich nutze meine „mobile Werkstatt“, wenn ich mal nicht am Tisch arbeite.

Apropos Tisch. Das ist mein „Zuschneidetisch“:

puppen werkstatt
Ähmja. Das ist zumindest das ziemliche Chaos momentan obendrauf. Dort findet alles seinen Platz, was gerade wo anders auch im Weg herumliegen würde. ;) Da mein Arbeitszimmer nicht das größte ist, besteht auch mein Zuschneidetisch nur aus einer Platte von Ikea auf zwei Böcken. So kann ich, falls ich Platz brauche oder das Chaos nicht mehr sehen mag, einfach alles abbauen und zur Seite räumen…

Puppe nähen: 1. Phase

So. Jetzt geht es dann aber wirklich endlich mal ans Puppennähen.
Zumindest fast…
Denn – eigentlich fange ich bei meinen Puppen sonst ja immer mit dem Kopf an. Manchmal stellt sich nämlich heraus, dass da ein kleiner „Dickkopf“ unter meinen Händen entsteht. Dieser hat dann ganz andere Pläne, als ich und ist der Meinung viel größer/kleiner zu sein, als ich zu erst dachte und somit auch einen ganz anderen Körper benötigt.
Je nachdem nämlich wie viel Wolle ich verwende, gerade bei gefilzten Gesichtern, gibt es doch immer wieder Abweichungen. Damit dann aber später die gesamten Proportionen noch stimmen, finde ich es für mich sinnvoll den Kopf als Maßstab zu haben und das Körperschnittmuster dann entsprechend anzupassen. Also die Beine evtl. noch ein Stückchen länger zu machen, die Arme kürzer, die Schultern breiter, usw. (Zu der Bedeutung von Proportionen und Schnittmuster habe ich mich ja aber hier in meinem Eintrag schon ein wenig ausgelassen.)
Man kann aber natürlich auch mit dem Körper anfangen und hat dann quasi dadurch gleich eine Vorgabe für den Kopf, nach der man arbeitet. Es ist also eher Gewohnheit und Geschmackssache, wie man beginnt. Da ich aber nicht nach einer bestimmten Anleitung arbeite, nehme ich mir normalerweise die Freiheit mit dem Kopf zu beginnen und danach erst den Körper zu fertigen. Trotzdem möchte ich es aber diesmal, ganz ab vom Gewohnten für mich, es diesmal andersherum machen und beginne also nun auch zu erst mit dem Körper. Puh.

Puppenmitmacherei Trikotstoff Haut

Ich werde zudem eine große Puppe fertigen. Dazu verwende ich mein eigenes neues Puppenschnittmuster, welches ich endlich einmal ausprobieren wollte.
Für meine Puppe hier verwende ich sommerhautfarbenes Puppentrikot.
Die Puppe wird zudem ein etwas älteres Puppenkind und daher gerade Glieder haben. Die Arme und Beine werden an den Körper angesetzt, also separat angenäht.
Zudem werde ich  Füße und Hände noch mit Granulat beschweren. Das ist kein muss, aber für manche Puppen mag ich einfach „Look & Feel“ davon.

Schnittmuster Puppe

Die Schnittmusterteile nähe ich im dreifachen dehnbaren Geradestich mit Nylbond zusammen. Da ich meine Puppen ja immer etwas „rücksichtslos“ und fester stopfe, ist es wichtig reißfeste Nähte zu haben. Auch für die Langlebigkeit der Puppe ist dies maßgeblich.
Natürlich kann man aber auch einen schmalen Zickzackstich oder zwei nah nebeneinander gesetzte Geradstiche verwenden. Jedoch hat sich bei mir der dehnbare Dreifachstich bewährt.

Schnittmuster Puppenteile

 

Soviel also heute zum zweiten Treffen…
Konkreter wird es dann endlich beim 3. PuppenMitMacherei – Treffen am 2. September mit der Herstellung von Kopf und Körper.

 <<Hier geht‘ s zurück zum 1. Treffen der PuppenMITmacherei.

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Mittwoch, der 1. Juli 2015

Sehr gefreut habe ich mich, als ich auf dem naturkinder Blog davon las, dass es dieses Jahr wieder ein Puppen-sew-along geben wird.

Heute beginnt sie endlich, die PuppenMITmacherei 2015 von Naturkinder und Mariengold.

Dies ist somit das „erste Treffen“ und ich freue mich schon sehr auf das mit-machen und natürlich auch auf alle anderen, die mitmachen!

Puppenmitmacherei 2015 von Mariengold und Naturkinder

1. Treffen – Ideensammlung:

So und damit „stürzen wir uns gleich mal in die Arbeit“ – wobei Vorbereitung auch hier wieder alles ist und somit geht es heute zunächst einmal um die Ideensammlung…:

Bekanntlich habe ich ja schon die ein oder andere Puppe genäht, daher wird es für mich kein völlig neues Unterfangen. Nichtsdestotrotz ist jede Puppe für sich genommen immer wieder etwas Neues, der Beginn einer Reise, ein neues Abenteuer …und meist weiss ich am Anfang nicht, wo diese Reise uns hinführen wird.

Die Puppe ist also sowas wie mein „Reiseleiter“ und ich werde ihr lediglich folgen… ;)

So will ich es also auch bei dieser Puppe halten.

Ich werde lediglich ein neues Schnittmuster verwenden, an dem ich gerade tüftelt und das ich endlich testen mag.

Ebenso wer die Puppe letztlich bekommt, lasse ich hier lieber mal noch offen. Puppen sind manchmal ganz schön sture Geschöpfe. Sie haben ihren eigenen Willen. Ich werde also das kleine Wesen dann selbst dazu befragen, wo es sich am wohlsten fühlt.

Vielleicht besitzt es es ein eher scheues Wesen, ein ruhiges Gemüt und möchte gar nicht weit weg, sondern lieber meiner kleinen Werkstatt verweilen und mir noch weiter Gesellschaft leisten? Oder aber es ist eher wagemutig und kühn und kann es daher kaum erwarten das „sichere Nest“ zu verlassen, will lieber viele Abentuer erleben und am besten gemeinsam mit einem ebenso abenteuerlustigen Kind?… ach, man wird sehen.

Einzig habe ich mir vorher überelgt, dass ich bei dieser Puppe entweder mein gefärbtes Mohair Garn für die Haare verwenden, oder mich vielleicht mal an einer „anderen Haarversion“ versuchen möchte. Hmmm… Aber wie gesagt, das sind nur meine bescheidenen Pläne. Letztendlich bestimmt die Puppe eh selbst, wo unsere Reise hingeht… Beschwert euch also nachher bitte nich bei mir, wenn sie dann doch keine bunten Haare bekommt, oder überhaupt ganz anders wird, als ich das jetzt hier so freitmütig ankündige.

Deswegen höre ich auch schon auf mit der konkreten Planerei und gehe mal, ganz so wie ich das in meinem Kunstgeschichtsstudium damals gelernt habe, „vom Groben ins Feine“.

Und das bedetet nach der Idee, die im Groben hier also einfach erstmal nur „Puppe“ heißen soll, weiter zu den Grundlagen nämlich beispielsweise der Materialinventur.

 

Material

Wenn man erst einmal einige Puppen gefertigt hat, so stellt man schnell fest, welche Arbeitsweise und vor allem welches Material und Werkzeug* man selbst bevorzugt.

Einige mitterlweile unverzichtbar gewordene Helferlein fürs Puppenmachen sind für mich u.a. folgende:

Puppenmacher Werkzeug

1. Ein gutes Stopfholz. Hier kann man alles Mögliche verwenden. Ich nehme meist einen Kochlöffel aus Holz- oder Melanin, je nach Puppengröße und wie fest ich die Wolle stopfen möchte. Derzeit arbeite ich beispielsweise oft mit diesem Holzquirl, gerade um größere Puppenteile mit Wolle auszustopfen.

2. Ein chinesisches Essstäbchen aus Holz. Auch dies verwende ich zum Stopfen. Es eignet sich gut für kleinere Puppen und schmalere Stopfstellen. Zudem kann man dabei wahlweise das breite oder spitze Ende verwenden.

3. Eine medizinische Klemme. Diese ist gut geeignet zum Wenden und Stopfen.

4. Noch lieber als die Klemme ist mir aber diese einfache Pinzette.
Mit Pinzetten lassen sich z.B. kleine gefilzte Wollkügelchen exakt in den Daumen platzieren. Zudem ist sie eine gute Hilfe beim Wenden von schmalen Armen und Beinen und gleichzeitig lässt sich mit ihr prima Wolle nachstopfen.

5. Ich habe bisher immer den selbstlöschenden Trick-Marker von Prym zum Anzeichnen der Schnittteile auf dem Stoff verwendet. Jedoch habe ich in letzter Zeit vermehrt feststellen müssen, dass dieser sich eben nicht wieder selbst löscht, vor allem, wenn man beim anzeichnen etwas fester aufgedrückt hat .

Daher bin ich mittlerweile dazu übergegangen den Mark & Erase Stift von Prym zum Anzeichnen auf Stoff zu verwenden. Den kann man nämlich praktischerweise hinterher wieder selbst „löschen“ und es bleiben keine unschönen Flecken auf dem Stoff zurück!

6. Häkelnadeln braucht man beim Puppenmachen nicht nur um die Perücke zu häkeln, Haare anzubringen und Kleider/Schuhe zu häkeln, sondern auch, um den ein oder anderen schief sitzenden Abbindefaden noch einmal zu verschieben. Daher habe ich schon viele Häkelnadeln ausprobiert. Die ganz einfachen aus Metall sind nicht so meins, da sie schnell mal rutschig sind und dabei nicht so angenehm in der Hand liegen.

Die mit rutschfestem Gummigriff (in Regenbogenfarben<3 ) sind da schon besser geeignet.

Allerdings ist diese Häkelnadel mit Holzgriff von Kurtzy im Moment mein Favorit, weil sie angenehm in der Hand liegt und der Haken gerade Mohair gut abhäkelt.

7. Früher habe ich immer eine einfache Schere benutzt, um Fäden nach dem Nähen oder Verstechen abzuschneiden. Mittlerweile nutze ich aber nur noch Stickscheren, da diese viel schärfer sind und man näher am Stoff schneiden kann, ohne diesen dabei einzuschneiden. Zudem ist diese in Storchform aber auch besonders hübsch! ;)

Gute Beszugsquellen für Puppenmaterial online sind u.a.:

Little Oak Dolls

Wollknoll

kamrinspoppen

pflanzenfaerberin

LaFiabaRussa

Bücher

Wer lieber etwas planvoller vorgeht als ich und sich konkrete Anleitung oder Inspiration wünscht, der könnte an dieser Stelle in einigen themenbezogenen Büchern blättern. Ich habe mittlerweile hier auch eine kleine Themenbibliothek angelegt und liebe es, immer mal wieder durch das ein oder andere Buch zu blättern.

Einige hilfreiche Puppenmach – Bücher* sind folgende:

„Die Waldorfpuppe“ von Karin Neuschütz:

Das wohl bekannteste und traditionell orientierte Buch zur Waldorfpuppe. Ein guter Einstieg in die Thematik, da hier viele Grundlagen vermittelt werden. Allerdings sind manche Techniken, meiner Meinung nach, fast schon veraltet bzw. umständlich und die Grafiken und Beschreibung der Arbeitsschritte nicht immer so verständlich.

„Wir arbeiten Puppen für unsere Kinder“ von Gertraud Sternke:

Ein dünnes Buch/Heft (hier in der 4.Aufl. von 1993), das die Puppenmacherei im klassischen Waldorfstil erklärt, dafür aber einige Proportions- und Entwurfsüberlegungen voranstellt und im Anhang noch Variationen benennt.

„Fröhliche Puppen selbst gemacht“ von Freya Jaffke

„Selbstgemachte Puppen zum Schmusen, Spielen und Liebhaben“ von Sunnhild Reinckens

Ich habe dich so lieb! – Puppemachen Schritt für Schritt erklärt“ von Renate Sohnius

„Werkbuch für Mädchen und alle, die mit klassischen handwerklichen Grundlagen eigene Werk- und Handarbeiten verwirklichen wollen“ von Ruth Zechlin:

Ursprünglich verfasste Zechlin 1950  Das Puppenbüchlein. Allerdings ist dies heute kaum mehr erhältlich. Glücklicherweise hat sie ihr Wissen über das Puppenmachen in diesem Kompendium in einem Kapitel integriert. Insgesamt ist mittlerweile auch dieses Buch ein „altes Schätzchen“, da es  viele interessante und heute leider teils vergessene Werktechniken praktisch erklärt.

„Stoffpuppen wie Kinder sie lieben“ von Sunnhild Reinckens

„Cloth Daisy Dolls“ von Wenche O Steensen (Engl.)

„Making Waldorf Dolls“ von Maricristin Sealey (Engl.)

„Sewing Dolls“ von Karin Neuschütz (Engl.)

„Je fabrique ma poupée ou mon poupon“ von Chloé Bagate (Französisch):

Auch im französischsprachigen Raum gibt es einiges zum Thema Stoffpuppen. Dieses kleine Heftchen beschreibt vor allem die Technik, mit der Bloggerin und Puppenmacherin Bagate von „bulledegum“ ihre Puppen fertigt.

„My Rag Doll“ von Corinne Crasbercu (Engl.):

In diesem Buch geht es zwar um „Rag Dolls“ aber gerade die Schnittmuster und Anleitungen für Kleidung sind natürlich auf alle Puppen übertragbar.

„Mes vêtements de poupées“ von Véronique Chermette (Französisch):

Und noch ein schönes Buch, bei dem es darum geht, die Puppe hinterher einzukleiden ist dieses.

„Puppen. Ein Werkbuch mit 50 neuen Anleitungen“ von Hans u. Gertrud Elisabeth Kuhn Witzig

 

Anleitungen

Und natürlich kann ich auch die E-Books von Mariengold zum Puppenmachen sehr empfehlen.

Aber auch mit denen von 1000Rehe, Pflanzenfaerberin , yayapan, belambolo, Sami Dolls und denen hier oder hier, gibt es mittlerweile schon einige E-Book Anleitung zum Puppenmachen.

You Tube ist auch in jeglicher Hinsicht eine gute Informationsquelle. Es gibt viele Videos rund ums Puppenmachen …. Hier habe ich mal eine Puppen-Playlist angelegt, wo sich auch viele Tutorials und Tips zum Thema Puppenmachen finden.

 

 Inspiration

Ich arbeite zudem gerne mit Mind Maps oder  sogenannten Moodboards. Diese sind sehr hilfreich, um Ideen und Inspiration für anstehende Projekte zu finden.

Auf Pinterest habe ich  u.a. meine virtuelle Puppen-Pinnwand, wo ich online Bilder und Links zur Inspiration festhalte. Darunter finden sich  auch Anleitungen, Tips, Artikel und viele, viele schöne Fotos von Puppen…

Folge Nats Pinnwand „Dolls“ auf Pinterest.

 

Generell findet man im Internet einige kostenlose Anleitungen und Tipps rund ums Puppenmachen:

Lena von zauberflink erklärt beispielsweise hier, wie man eine Puppenperücke häkelt.

Faydra von withlovehannah.com hat jüngst ein Tutorial zu einem süßen kleinen Hasenpüppchen veröffentlicht.

Von fairywooldolls gibt es zudem hier ein Tutorial „How to Make a Small Waldorf Doll“ sowie ein „Mohair weft tutorial„.

Spannend finde ich auch immer, wenn Puppenmacher „aus dem Nähkästchen plaudern“ und Tipps und Kniffe verraten.

So schreibt beispielsweise Fabiloa von fig&me regelmäßig dazu unter der Rubrik dollmaking auf ihrem Blog.

Und auch Maria verrät immer wieder Tipps & Tricks zur Puppengestaltung in ihrem Blog.

 

So. Das sollte zum Einstieg und Ideen sammeln nun auch erstmal genügen… und nun geht es dann aber wirklich los.

Bis zum nächsten „Treffen“!

⇒ Hier geht es weiter zum 2. Treffen der PuppenMITmacherei.

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